Die gute Schuljause kommt vom Fleischer es ist wieder einmal an...
Essen mit Köpfchen
Schule, das heißt lernen, erleben, Leistungen erbringen. Wer konzentriert und leistungsfähig sein soll, muss das Gehirn fit und aktiv halten. Die Basis dafür ist eine bedarfsgerechte Schuljause. Am Schulbuffet lernen Kinder und Jugendliche auch hochwertige Lebensmittel vom regionalen Feinkostbetrieb kennen und schätzen.
Entscheidend für die Leistungsfähigkeit
Unser Gehirn denkt "biochemisch". Es gewinnt aus Nährstoffen Energie und bildet Botenstoffe, die sogenannten Neurotransmitter. Unsere "Denkzentrale" ist dabei unbescheiden: Sie verbraucht ca. 20 % unseres gesamten täglichen Energiebedarfs! Und das, obwohl das Gehirn nur ca. 2 % des Körpergewichtes ausmacht. Fehlen Wasser und Nährstoffe, sind SchülerInnen unaufmerksamer, langsamer, müder und sie machen bei Rechen-, Seh- und Sprachaufgaben mehr Fehler. Da das Gehirn leider keine Nährstoffe speichern kann, braucht es also besonders zur Unterrichtszeit Nachschub. Optimale Hirnnahrung sind neben ausreichender Flüssigkeit, Vollkornprodukte, fettarme Brotbeläge (z. B. Schinken, Käse, Aufstriche), Milchprodukte, Gemüse, Nüsse und Obst. Das Salatblatt als Alibi-Vitaminspender reicht da nicht aus. Zu viel Süßes oder Fettes macht zappelig oder träge statt fit und munter.
Aktive Gesundheitsförderung
Gesundheitsstatistiken zeigen: Mit Ernährung assoziierte Krankheiten manifestieren sich zunehmend bereits im Schulalter. Alarmierende Zahlen für Übergewicht und Altersdiabetes bei Kindern existieren. Bis zu einem Viertel der SchülerInnen kommt ohne Frühstück in die Schule, bis zu 40 % der Kinder essen kaum Obst oder Gemüse. Ausgewogenes Essverhalten wird in den Familien nicht mehr selbstverständlich vermittelt. Schulen übernehmen hier eine wichtige Funktion und betrachten Gesundheits- und Verbraucherbildung als wichtige pädagogische Herausforderung. Es greift allerdings zu kurz, Ernährung, Gesundheit und Ökologie nur im Rahmen des Unterrichts oder in Projekten zu behandeln. Was gelernt wird, muss auch im Alltag erlebbar gemacht und vorgelebt werden. Zum Beispiel bei der täglichen Schuljause.
Ungesundes Standardprogramm
Wer in der Schule konzentriert arbeiten und Leistungen erbringen muss, braucht also eine gute, bedarfsgerechte Verpflegung. Wer nachhaltig gesund bleiben will, ebenso. Der Blick in Pausendosen und auf Schulbuffets zeigt: Weißmehlprodukte, fette Snacks, Limonaden und Süßigkeiten sind allzu oft das Standardprogramm. Aus diesem Grund sind viele Elternvereine, Schulen, Schulträger auf der Suche nach einem Schulbuffetbetreiber, der attraktive und dennoch gesunde Pausensnacks zu einem fairen Preis anbietet eine Chance für innovative Fleischereien.
Wenn es um die Jause geht, liegen die Vorstellungen der Erwachsenen und der Kinder bzw. Jugendlichen oft weit auseinander:
Viele Wünsche ein Buffet
Eltern und PädagogInnen wünschen sich gesunde Angebote, die den Kindern schmecken und deren altersgemäße Entwicklung sowie die schulischen Leistungen optimal unterstützen. Das Angebot soll preiswert, hygienisch einwandfrei und von bester Qualität sein. Die Abwicklung in der Schule soll einfach sein.
SchülerInnen hingegen wollen beim Schulbuffet rasch und freundlich bedient und ernst genommen werden. Sie sehen sich als KundInnen, die für eine Dienstleistung bzw. Produkte bezahlen und möchten auch gerne so behandelt werden. Zum Essen möchten sie gerne Zeit und eine entspannte Atmosphäre haben. Natürlich soll es schmecken und bitte auch Spaß machen. Was Kinder und Jugendliche gerne essen, hängt also nicht nur von erworbenen Vorlieben, sondern sehr stark vom konkreten Angebot und der Präsentation der Lebensmittel ab. SchülerInnen sind bequem: Was am Buffet angeboten wird, wird auch gekauft. Besonders wenn der Weg zur Konkurrenz zu weit und das Buffetangebot verlockend genug aussieht. Abwechslung erhöht die Akzeptanz. Die Jause sollte praktisch zu essen und auch attraktiv verpackt sein.
Die institutionelle Schulverpflegung eröffnet für manche Fleischereien neue Wirtschaftsfelder als Zulieferer oder als Buffetbetreiber. Die Rentabilität der Vermarktung ist jedoch vom Produkt- und Logistikangebot und natürlich von den erreichten Absatzmengen abhängig. Bei genügend großem Einzugsbereich bzw. Lieferumfang kann die Versorgung von Schulen zu einem wichtigen Standbein für den Betrieb werden. Die Firma Kaiblinger & Zehetgruber OEG gutessen consulting ist spezialisiert auf Schulverpflegung von der Jause bis zur Mittagsverpflegung. Unterstützt werden Schulen und Anbieter von der Definition eines Verpflegungszieles bis zur Realisierung in der Schule.
Im Lauf des Jahres wird die "ÖFZ" weitere Themen, die Schulbuffet und Schuljause betreffen, behandeln.
Weitere Informationen:
www.gutessen.at



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