09.04.2010
EU-Schweinemarkt stabil
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Während Spaniens Notierung ein weiteres Mal um 4 Cent nachgibt, legt sie in Dänemark um mehr als 2 Cent zu. Das dänische Plus kommt von flotter laufenden Exporten am Weltmarkt, die von der günstigeren Wechselkurssituation profitieren. Völlig atypisch ist dagegen die Preisentwicklung in Spanien. Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und Kaufkraftschwäche auf der Iberischen Halbinsel dürften damit im Zusammenhang stehen. Alle anderen Notierungen verbleiben am Niveau der Vorwoche. In Österreich half ein stark belebtes, vorösterliches Geschäft, das größere Angebot gänzlich zu räumen. Vor diesem Hintergrund konnte das gestiegene und zurzeit leicht überdurchschnittliche Angebot gut platziert werden. Konsequenz: Der Notierungspreis der Schweinebörse bleibt diese Woche unverändert bei EUR 1,26 (Berechnungsbasis EUR 1,16 je kg). „Soferne über die Osterfeiertage das Wetter mitspielt und zu ersten Grillaktivitäten animiert, könnte der eine oder andere Cent im Osternest landen. Spielt das Wetter nicht mit, ist eher von einer Seitwärtsbewegung der Preise auszugehen“, kommentiert Johann Schlederer von der Schweinebörse die Marktaussichten.



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